Blogbeiträge

Darf es ein bisschen mehr sein? 
Mehr Hintergrundinfos, mehr Persönliches, mehr Inspiration. Hier findest du Erzählungen, Erläuterungen und Gedanken über meine energetische Arbeit, meine Projekte und mich.

Blogbeitrag zum Workshop Cacao & Energiearbeit - Eine Schamanische Reise
am 21.03.2021  


Kennst du noch die „Was-ist-Was“ Bücher? 


Mit unseren Online Workshops und Ritualen möchten wir neugierige Menschen erreichen, die sich selbst fernab des Offen-Sichtlichen erforschen und begreifen möchten. Aus der eigenen Praxis heraus wissen wir, nur was selbst erlebt wird, kann auf tiefer Ebene verstanden und erst dann integriert werden. Die Möglichkeit dies zu erleben und möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, haben wir uns im Januar zum Ziel gesetzt. Die Online Workshops und Rituale sind für uns ein regelmäßiger Moment der Hingabe und des Eintauchens in das Zusammenspiel von Allem-was-ist. Daran möchten wir dich teilhaben lassen! 


Nachfolgend möchte ich, Sarah, euch einen kleinen persönlichen Einblick in meine Begriffswelt, meine Ansichten und meine Herkunft geben. 



Was ist eigentlich ein Schamane? 


Als Schamanen bezeichnet man Menschen, die als Vermittler zwischen der physischen und der feinstofflichen Welt fungieren. Sie sind in der Lage auch das wahrzunehmen, was mit dem bloßen menschlichen Auge nicht sichtbar ist. Hier spreche ich von dem feinstofflichen Körper (Aura), der jeden Menschen umgibt. In der Weltanschauung der Schamanen wird allem Natürlichen eine Seele zugesprochen. Hierzu gehören die Tierwelt, die Pflanzenwelt sowie die Steinwelt. Ich persönlich verstehe unter Seele nicht den feinstofflichen Energiekörper um den physischen Körper herum, sondern die Zusammenfassung aller (Wesens-)Anteile inklusive Wesenskern (Essenz). Also ein feinstoflicher Körper, der im physischen Körper als Energie vorhanden ist. Als Schamane versteht man es auf Seelenebene zu kommunizieren und Botschaften aus der Seelenwelt zu empfangen und zu übersetzen. Der älteste Schamanismus stammt aus der Region Sibiriens. Es gab und gibt ihn aber überall auf der Welt, manchmal heißt es bloß anders. 



Was hat Schamanismus mit mir zu tun? 


In Marokko, wo meine Wurzeln liegen, gibt es Medizinmänner und Frauen. Das sind Menschen, die sich tief mit dem Heilwesen von Pflanzen auskennen und ausschließlich mittels Kräuterheilkunde medizinisch behandeln. Mein Großvater war so ein Mann. Seine erste Frau, die Mutter meines Vaters, war zu ihren Lebzeiten als geistiges Medium tätig. Das heißt sie wurde von verschiedenen Menschen aufgesucht, die Kontakt zu ihren Ahnen aufnehmen wollten. Sie hat dafür ihren eigenen Körper für Wesen ohne Körper zur Verfügung gestellt. Mein Vater erinnert sich noch heute, wie sie mit einer fremden Stimme auf Fragen der anwesenden Leute geantwortet hat. 


Von den Aktivitäten meiner Großeltern erfuhr ich erst als ich bereits die Schamnische Ausbildung absolviert hatte. Beide waren bereits zum Zeitpunkt meiner Geburt verstorben, so dass es keinen (physichen) Kontakt geben konnte. Und mein Vater hatte bis dahin nicht gedacht, dass es mich interessieren würde. Das sind für westliche Verhältnisse ja auch eher befremdliche Tätigkeiten. 


Ich selbst würde mich nicht als klassische Schamanin bezeichnen, obwohl ich Energien mühelos wahrnehme und gelernt habe deren Botschaften zu übersetzen. Ein umfangreiches Wissen um die Tier-, Pflanzen- und Mineralienwelt würde aus meiner Sicht zu einer klassischen Schamanin dazu gehören. Daher bezeichne ich mich lieber als Energieseherin. 



Was passiert beim Ritual „Cacao & Energiearbeit -Eine Schamanischen Reise“? 


Bei unserer Schamanischen Reise am 21.03. leite ich dich an in deine unbewussten Schichten einzutauchen. Du machst Bekanntschaft mit dem Geistführer der Unterwelt und lernst dich auf diese Weise wieder ein Stück weit selbst besser kennen. Es werden drei Räume durchlaufen, in denen du Botschaften sammeln und verlorene bzw. vergessene Seelenanteile wieder zu dir zurück bringen darfst. In der vorgeschalteten Cacaozeremonie rufen wir den Pflanzengeist von Theobroma cacao (lat. Cacao) als unterstützende Kraft aus der Pflanzenwelt herbei und bitten den Spirit dich bei deiner Selbsterfahrung zu unterstützen. Umrahmt von leichten Meditationen und stimmig eingesetzter Livemusik wird aus dem 2,5-stündigem Ritual eine berührende Erfahrung. 

David und ich freuen uns auf euch<3 

Cacao & Energiearbeit - Eine Schamanische Reise 

21.03.2021 // Online Ritual // Beginn 11 Uhr // Auf Spendenbasis
Für mehr Infos hier klicken

 


Gastbeitrag auf cacaoloves.me zum ersten Online Workshop im Januar 2021.

Vom Zusammenspiel der Dinge - wie innen, so außen und umgekehrt.

Vor etwa 10 Jahren hielt ich mein erstes Zertifikat einer schamanisch geprägten Ausbildung in den Händen. Ich durfte mich Energieseherin nennen und fing sehr bald darauf an Sitzungen zu geben. Zuerst Freunden, dann mehr und mehr Menschen aus entfernterem Umfeld und schließlich Fremden. Aus Freude am Lernen und der Möglichkeit in immer tiefere Schichten des eigenen Energiesystems eintauchen zu können blieb ich sozusagen am Ball. 

 

Ich ließ mich in kleinen Workshops und größeren Ausbildungen über Jahre hinweg darinunterrichten, was es braucht, um die Aura eines anderen Menschen möglichst neutral lesen und deuten zu können. Dem vertrauensvollsten und gleichzeitig strengsten Lehrer, bin ich im vorletzten Jahr begegnet: mein eigener Körper. Er hat mir unmissverständlich über Gefühle der Überforderung bis hin zu Panikattacken und schließlich einem zweifachen Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäuleun missverständlich deutlich gemacht, warum Energiearbeit ohne den Körper nicht funktioniert. 

Zur Ruhe gezwungen hatte ich ausreichend Zeit mich mit meinem Körper zu verbinden. Ich nahm die Schmerzen wahr, lernte die darunterliegende Erschöpfung ernst zu nehmen und endlich, nach jahrelanger Missachtung, lernte ich in und durch meinen eigenen Körper meine persönlichen Erfahrungen aus der energetischen Arbeit zu integrieren. 

Obwohl ich seit meiner ersten spirituellen Ausbildung Sitzungen gebe, wundert es mich kaum, dass ich erst jetzt den Mut fasse, Sitzungsformen zu kreieren, die aus mir heraus entstehen. Im eignen Körper angekommen, bin ich überhaupt erst in der Lage wichtige Zusammenhänge zu erkennen und das Zusammenspiel der Dinge (noch) klarer zu sehen. 

 

Im Außen: In der Welt brechen stärker denn je alte Strukturen auf, wie man an Hand der (Zwangs)Digitalisierung und Machtveränderungen auf globaler Ebene unschwer erkennt, um nur zwei Beispiele zu nennen. Die Pandemie-bedingte Ausnahmesituation fordert jeden Einzelnen auf, sich in mindestens einigen Bereichen des alltäglichen gewohnten Lebens neu zu strukturieren. 

Manche unter uns sind extrem gefordert ohne Aussicht auf Gewissheit oder Sicherheit. Wann gab es das bereits? Wenn ich Astrologin wäre, könnte ich die genaue Jahreszahl benennen. Für mich reicht es aus, mich mit Astrologen zu befassen, die kulturwissenschaftliche, politische oder energetische Zusammenhänge nahezu perfekt benennen können. Ich bin ehrlich: da geht mir das Herz auf! Niemand muss sich für Astrophysik oder Energiearbeit interessieren, um zu verstehen, dass bzw. wie sehr alles Geschehen auf der Erde ein Zusammenspiel verschiedener Akteure ist. 

Wenn sich Strukturen in der äußeren Welt so stark verändern, hat das einen sichtbaren Effekt auf die Strukturen jedes Einzelnen. Innen, wie außen. Zurück zu mir. Seit einem Jahr führe ich eine Beziehung, die Erfüllung eines inneren Wunsches. Dieser Mann hat mir ein paar Mal davon erzählt, wie sehr er die Verbindung von Cacao und Zeremonien schätzt. Skeptisch, wie ich bin, habe ich mir Zeit gelassen, bis wir unsere erste gemeinsame Cacao-Zeremonie gestalteten. Seitdem ist es für uns ein Ritual geworden. Zwei Kissen, eine Kerze, vielleicht ein Räucherstäbchen und: Cacao! Wir schauen uns in die Augen und jeder spricht aus dem Herzen heraus. Egal was, egal wie lang. 

Nach 11 jährigem Single-Dasein kann sich jeder vorstellen, dass ich die eine oder andere Marotte an den Tag lege, was gerade zu Beginn der Partnerschaft zu einigen Turbulenzen führte. In unserer Cacao-Time legen wir unsere Waffen nieder, ohne, dass wir es vereinbaren müssten. Dieser spezielle Raum, der sich unserer Verbindung im Ritual eröffnet, ist von großem Respekt und gegenseitigem Wohlwollen gespeist. Für mich ist das jedes mal ein magischer Moment. 

Nachdem ich diese Erfahrungen reflektierte war meine Neugierde geweckt worden und ich machte mich auf eine innere Forschungsreise. Sollte ich Cacao in meine Sitzungen einbeziehen? Ich war unsicher und wollte lieber noch etwas experimentieren, als David anrief und wie ein Wasserfall das Konzept für einen gemeinsamen Workshop aussprudelte. Ich musste breit grinsen. Zum einen, weil David üblicherweise nicht besonders redselig ist, und zum anderen, weil ich tief in mir dachte: Cacao geht durch den Körper und trifft mitten ins Herz. 

Unser erstes gemeinsames Cacao-Ritual geben wir am 31.01.2021. 

Herzlich, Sarah